Wiesbaden Biennale
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Festival

Als 1992 das Festival „Neue Stücke aus Europa“ in Deutschlands ehemaliger Hauptstadt Bonn entstand, befand sich Europa in einer Zeit des Aufbruchs. Die Biennale wurde zu einem der wichtigsten Austauschorte europäischer Autoren. Zum Diskursort, an dem europäische Verständigung und Lebensrealität hautnah erlebt werden konnte. Mit Martin Hammer und Maria M. Ludewig hat im Jahr 2016 eine junge Generation die Leitung übernommen. Als WIESBADEN BIENNALE entwarfen sie das Festival neu und besannen sich gleichzeitig auf dessen Ursprünge. Unter dem Titel „This is not Europe“ stand in der ersten Ausgabe die kritische Frage nach einer möglichen gemeinsamen Erzählung Europas im Zentrum. 

This is not Europe

Anknüpfend an das traditionsreiche Festival »Neue Stücke aus Europa« steht die Frage nach einer europäischen Identität als komplexe gesellschaftliche Erzählung im Zentrum ihrer Neukonzeption. Wer sind die Autoren dieser Erzählung? Welche Narrative werden unterdrückt, manipuliert oder verdrängt? Unter dem Titel »This is not Europe« versammelt die Wiesbaden Biennale 2016 die Widersprüche der neuen Identitätserzählungen, die die massiven Erschütterungen des europäischen Selbstverständnisses hervorbringen. Wer wollen wir sein, was macht uns aus und wer gehört zu uns?

Die Wiesbaden Biennale versammelt in diesem Jahr über zwanzig internationale Avantgarde-Künstler*innen, Kollektive und Ensembles, die auf ganz unterschiedliche Art Narrationenvon Europa schaffen – radikal subjektiv, bruchstückhaft, herausfordernd und spielerisch zugleich.

Sie erforschen, wie wir unsere Identitäten konstruieren – wie wir zu Autoren unserer Biographien – aber auch von Gemeinschaft werden können. Ihre Arbeiten – neun Gastspiele auf allen Bühnen des Staatstheaters, darunter eine Uraufführung, eine Europa-Premiere und zahlreiche Deutschland-Premieren, sowie im Asyl des Müden Europäers zehn eigens für Wiesbaden neu produzierte Projekte an unterschiedlichsten Orten in der Stadt – sind Abbild eines vielstimmigen und widersprüchlichen Dialogs. Wie wollen wir leben? Was macht Europa in Zukunft aus? Elf Tage lang ist die Wiesbaden Biennale Einladung und Herausforderung zugleich. Von morgens früh bis spät in die Nacht können Sie sich verführen lassen zu hitzigen Debatten, avantgardistischen Performances, beeindruckenden Installationen, großem Theater, wilden Konzerten und rauschenden Partys. Und vielleicht entsteht ja ganz nebenbei für eine kleine Weile mitten in der Weltkurstadt eine utopische Gemeinschaft aus Künstler*innen, Wiesbadener*innen und Gästen, die Lust macht zum Aufbruch ins spekulativ Ungewisse.

NEWS

VIDEO EPISODE 3: DER CAMPUS

Unser CAMP&CAMPUS: Schlafen in Zelten zwischen pompösen Springbrunnen vor dem Staatstheater, im Herzen des Festivalgeländes.

 

VIDEO EPISODE 1: DAS GRANDHOTEL

Die erste Episode unserer Teaser, featuring: DAS GRANDHOTEL

Ihr wolltet schon immer in den Betten des italienischen Designpioniers Enzo Mari einschlafen, Träumen zu den Klängen des Streichquartetts um Mitternacht und Aufwachen mit dem Blick auf die gold verzierten Deckenmalereien aus Kaiser Wilhelms Zeiten?

Tickets hier

 

Presse

Am 17. April 2018 findet die Pressekonferenz mit der Programmveröffentlichung statt. Gerne können Sie sich bereits jetzt dazu anmelden. Für alle weiteren Informationen stehen wir Ihnen selbstverständlich auch zur Verfügung.

PRESSE- UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT
Clarissa Nießner
T +49 . 611 . 132 287
c.niessner@staatstheater-wiesbaden.de

Impressum

Herausgegeben von
Hessisches Staatstheater Wiesbaden
Intendant
Uwe Eric Laufenberg
Geschäftsführer
Bernd Fülle
Redaktion
Maria Magdalena Ludewig, Martin Hammer,
Clarissa Nießner
Fotos/ Abbildungen
Künstler & Produktionsteams
der Wiesbaden Biennale
Konzept und Gestaltung
Fons Hickmann m23
Fons Hickmann, Bjoern Wolf, Raúl Kokott,
Max Edelberg
Programmierung
Jens Buss
Schrift
Favorit (Dinamo Typefoundry)
Übersetzungen
Anna Galt

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